Sprüche für Angeber

Cessante causa cessat effectus
(Fällt die Ursache fort, entfällt auch die Wirkung)

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Fortes fortuna adiuvat
(Den Tüchtigen hilft das Glück)

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Magnum vectigal est parsimonia
(Sparen ist eine gute Einnahme)

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Manus manum lavat
(Eine Hand wäscht die andere)

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Archiv des Monats Dezember 2009

Ulrich Wickert bettelt?

am 30. Dezember 2009 unter Allgemein abgelegt

Bitte erst KOMPLETT lesen und dann Kommentieren!

In meinem Briefkasten fand ich einen Umschlag von Ulrich Wickert, in dem sich folgendes Befand:

a) eine wichtige Mitteilung
Wie schlimm es dem armen Mädchen Anisa in Indonesien geht. Das übliche Geheule über Armut, Chancenlosigkeit, Hunger, etc. pp Spenden Sie jetzt und gleich, werden Sie Pate blabla…

b) ein Infoflyer
In dem noch mal detailliert erklärt wird, wie schlimm es den Mädchen geht und was PLAN so alles macht…

c) noch ein Waschzettel
mit dem Kästchen für JA, ich will eine Patenschaft übernehmen…

d) ein Antwortumschlag
natürlich müssen da noch 55Cent für eine gute Tat drauf (Originaltext!)

e) ein Bild von einem Mädchen (Anisa aus Indonesien?)

f) einem Freundschaftsbändchen…

Aussen steht “An alle Haushalt mit Tagespost”

Mal ehrlich, mich macht sowas STINKESAUER! Wenn ich nur mal grob nachrechne, was so eine Schwachsinnswerbeaktion kostet, bekomm ich schon den ersten Wutanfall. Die sollten das Geld lieber sparen und an ein Obdachlochsenheim/ Kinderheim/ Jugendhof oder was weiß ich was speden. Warum muss ich denn immer in Indonesien was Gutes tun oder in sonst einem dritte Welt Land? Bitte nicht falsch verstehen, dass soll nicht heißen dass ich das nicht Gut heiße. Aber sollten wir nicht erstmal unsere (internen?!) Probleme lösen?

Wirklich wahre Geschichte:
Ich wahr neulich noch kurz im EDEKA ne Kleinigkeit fürs Abendessen am kaufen, vor mir beim Bäcker eine Mutter mit 2 Kindern. Die kleine fragt Ihre Mama, ob es Ketchup haben könnte. Die Mutter antwortete in einem Ton, der mir noch heute Gänsehaut über den Rücken jagt, dass Sie entweder das Ketchup haben könnte oder Brot, weil das Geld nicht für beides reicht! Sie zählte im Anschluss (ne Menge Kleingeld) um das Brot zu bezahlen!

Ich weiß nicht was ich von solchen Werbebriefaktionen halten soll?!

Winterreifen bei A.T.U.

am 18. Dezember 2009 unter Allgemein abgelegt

Leute, Leute, Leute, was soll ich sagen, der Winter kommt doch und ich war (mal wieder) zu langsam was Winterreifen angeht…

Ich also ab zu A.T.U. und 4 Winter-Pneus auf Alu  geordert. Keine große Sache, sollte man denken. Dachte ich mir auch und gab meinen Schlüssel ab um mir die Zeit im MediaMarkt bei der Konkurrenz zu vertreiben (Preise vergleichen :) ). Nach ner guten Stunde bin ich wieder zurück, mein Auto noch immer auf der Hebebühne und ein stirnrunzelnder Mann nebendran. OHA, dachte ich mir, denn Leuchtstoffröhrenmann von A.T.U. mit Kopfschütteln = Rechnung > 500€! Ich rein und mal nachgehorcht wo der Fehler liegt. Es ergab sich folgender Dialog:

Der nette man im roten Overall: “Tja, wie soll ich sagen, an Ihrer Radnabe ist das Gewinde kaputt, da brauchen wir wohl ne neue…”
Ich: “Öhm, ja ne is klar. Das Gewinde hatte keine Lust mehr oder wie passiert sowas?”
A.T.U.: “Nunja, das kann beim Reifenwechsel passiert sein.”
Ich: “Soso, da wär ich von alleine jetzt aber ohne Telefonjoker net drauf gekommen…”
A.T.U.: “…”
Ich: “Und nu?”
A.T.U.: “Ich muss mal sehen, ob wir noch eine auf Lager haben und dann bauen wir Ihnen die ein”
Ich: “Hört sich so an, als ob ich das zahlen muss???”
A.T.U.: “Ja ohne können Sie ja schlecht fahren.”
Ich: “Verstehe ich ja, aber seh ich das richtig, Sie machen was kaputt und ich muss es zahlen?”
A.T.U.: “Passiert halt.”
Ich: “Ist ja auch kein Thema, jeder macht mal nen Fehler, aber zahlen werde ich das nicht!”
A.T.U.: “Ist doch Ihr Auto. Sie müssen das zahlen…”
[snip] Das GEfluche erspar ich mir hier, manchmal brennt mir halt auch ne Sicherung durch!

Der Meister kam irgendwann an, es gab noch ne kleine Diskussion und dann wurde repariert!

Was lerne ich daraus? Wer sich net wehrt muss zahlen? Was soll das? Ich bringe alle meine Autos schon immer dahin und werde dann so behandelt? Warum muss man sich immer erst aufregen, BEVOR sich einer mal um was kümmert?

Ist ja kein Geheimnis dass ich mit in einem Computerladen arbeite. Wenn ich einen Kunden-PC demoliere (was mir auch schon passiert ist) dann gibts da keine Diskussion, das wird selbstredend kostenfrei ersetzt! Ich finde das gehört zum guten Ton und zum Service.

Findet Ihr ich habe überreagiert oder net?!

Ist (je)der Kunde König?

am 16. Dezember 2009 unter Allgemein abgelegt

Es gibt Tage, da frag ich mich, was geht in den Köpfen so einiger Kunden vor?! Klar, ich gebe dem @Marco_Nellesen recht, wenn er sagt:”Auch die zahlen dein Gehalt!” Aber es gibt Ausnahmen, mit denen möchte ich ab und an mal mittelalterliche Foltermethoden testen :)

Morgens 8:30Uhr in Deutschland, Koblenz, Löhrstrasse. Ein Kundenfax mit folgenden Inhalt:

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind die Fa. XYZ aus *piep* und würden gerne unsere Netzwerk modernisieren, bitte senden Sie uns ein Angebot! Im Anhang finden Sie einige Anforderungen an die Hardware.
MfG
Hans Dampf

Ich also ans Telefon, um mal nachzufragen, WAS die denn genau haben wollen. Um das Abzukürzen immer die Fragen und die Antworten der VERANTWORTLICHEN Person dazu:

Wieviele PCs/ Laptops haben Sie denn? – Hm… kann ich Ihnen gar net so genau sagen 5  glaub ich und der Chef müsste ein Laptop haben.
Welches Betriebsystem nutzen Sie denn? – Wo kann ich das denn sehen!? Ach ja Windows, ich glaub XP!
Antivirenprogamm? – Brauchen wir nicht, wir haben kein Internet!
Backups? – Die machen wir ab und an auf eine ext. Festplatte.
sonst. Software? – Word und ein Programm von DATEV.
welches? – Das kann ich Ihnen so genau nicht sagen!

Das ist kein Spaß, so lief das ab. Sie begründete Ihr Nicht-Wissen damit, dass Sie erst seit 4 (!!!) Monaten in der Fa. das Netzwerk vom alten Admin übernommen hat!

Ich hab mich dann mal hingesetzt, ein ordentliches Angebot erstellt und mir die Mühe gemacht, ein paar Vorschläge zu machen, wie man das ganze am besten realisieren könnte. Habe das dann per Fax und Mail an die Fa. gesendet, mit der Bitte um Klärung der noch offenen Fragen bei einem kostenlosten Termin vor Ort mit Begehung der Räumlichkeiten.

Als Antwort bekam ich folgende Mail:

Sehr geehrter Herr Brück,
da Sie anscheinend nicht in der Lage sind, ein konkurrenzfähiges Angebot abzugeben sehen wir von einer weiteren Zusammenarbeit mit Ihnen ab.

MfG
Hans Dampf

Da frag ich mich echt wie kann so jemand überleben?! Warum tu ich mir sowas an und bin dann auch noch nett am Telefon und versuch zu helfen? (Die Hardware die angefragt wurde, war mind. 3 Jahre alt) Wer da locker bleibt hatte vorher nicht einen von diesen Kunden:

Kommt rein mit einem PC unterm arm, wo man sich denkt dass er die Kurbel vergessen hat und meint dass dieser voller Viren und Trojaner sei. Ich habe ihm sehr nett und einfühlsam erklärt, dass es daran liegen könnte, dass  KEIN Virenhersteller mehr WIN 3.11 unterstützt :) Worauf er wutentbrannt und fluchend den Laden verlies.

ODER

Mein Freund der maximal pigmentierte, der hier reingeschneit kam, sich den billigsten PC kaufte um dann eine Stunde später hier wieder aufzutauchen um sich lautstark zu bschweren, dass da kein Internet drin/ drauf ist.

ODER

Der “allwissende” mit dem LIDL-Blättchen in der Hand, der schon ganz genau weiß, was er will, wir ihm aber erklären müssen, dass das zusammen nicht funktioniert…

ODER

Der “Pfennigfuchser” der bei allem Handeln will…

ODER

Der “ver(w)irrte”… “Haben Sie auch Fernsehgeräte?” “Schauen Sie sich mal um, vielleicht fällt Ihnen was auf” :)

ODER

der mit dem zerborstenen Laptopdisplay und den Worten “Ich habe nichts gemacht, das war auf einmal so. Ist das Garantie?”

ODER

die mit der 2ten Kerbe im RAM, weil mit Gewalt falsch eingesteckt…

ODER

ODER

ODER

Fortsetzung folgt…

Die Polizei…

am 13. Dezember 2009 unter Allgemein, Humor abgelegt

…mein Freund ich helf´Dir!

Ich wurde (mal wieder) Richtung UNI KO unter der Brücke angehalten, weil ich telefoniert habe OHNE Headset. (das liegt brav in der Mittelkonsole, dass da auch ja nix dran kommt…) Der uniformierte Preisrichter kommt mit den Worten:”Moin, Sie wissen warum wir Sie anhalten?” ans Fenster und ich:”Ihr sammelt für die BUGA?” Er lächelte und erkundigte sich, ob ich noch ne Idee hätte. Und ich:”Sie wollen wissen ob Ihnen braune Hosen mit grüner Jacke stehen?” Fand er auch net so toll. Hätte ich mir das “oder nasse Wände zu Hause und keine Freunde?” verkniffen, hätten die sicher NICHT mein Auto auf links gedreht, ALLE meine Papiere geprüft und mich direkt weiterfahren lassen ;)

WIE MAN PROFESSIONELL AUF DORFFESTEN SÄUFT!!!!

am 12. Dezember 2009 unter Humor abgelegt

Eigentlich schon ein etwas älterer Text, aber irgendwie Nah an der Realität ;)

1.
Ein Bier bestellen geht gar nicht.
Damit sagt man, dass man ne knickerige Sau ist, keine Freunde hat oder Antialkoholiker ist, quasi das Allerletzte.

2.
Also immer mindestens zehn Stück, einen Meter oder ein ganzes Tablett bestellen.
Nie vorher abzählen wie viel Leute um einen rum stehen und dann die genaue Anzahl bestellen. Am Besten irgendeine Zahl über die Theke gröhlen und ab dafür.

3.
Ganz falsch: die Umstehenden fragen, ob sie überhaupt noch ein Bier haben wollen. Wichtige Regel: Gefragt wird nicht. Saufen ist schließlich kein Spaß.

4.
Wenn der Stoff da ist, nicht blöd rumgucken und überlegen, wem man denn eines in die Hand drücken soll. Am Besten die Gläser wild in der Umgebung verteilen, denn nur so zeigt man seine Großzügigkeit. Nur der Kleinkarierte Pisser stellt sich da an.

5.
Wer zahlt wann die nächste Runde?
In der Regel kommt jeder der Reihe nach dran. Ganz miese Wichser saufen die ersten neun Runden an der Theke mit und wenn sie an der Reihe wären, müssen sie plötzlich pissen. Der erste Besteller bestimmt meist die Dauer des Projekts: wenn er zwölf Bier bestellt, müssen alle solange warten, bis zwölf Runden durch sind. Wichtig ist, dass der Strom nie abreißt. Also wenn alle noch die Hälfte im Glas haben sofort die nächste Runde ordern und das neue Glas in die Hand drücken.
Was voll peinlich ist: mit zwei Gläsern in der Hand an der Theke stehen. Deshalb ist Tempo angesagt beim Reinschütten, ist schließlich kein Kindergeburtstag.

6.
Richtig fiese Schweine bestellen zwischendurch noch ne Runde Korn oder die absolute Hölle “Jägermeister”. Hier wird es ernst. Sollte sich so was andeuten, kann man bloß noch die Flucht ergreifen.
Merke: Biersaufen kann man auf dem Dorffest mit etwas Planung und Glück überleben. Aber nach Jägermeister weigert sich sogar der Notarzt, diese Schweinerei wieder zu beleben.

7.
Konsequent durchgezogen bist Du normalerweise im Zelt um halb neun stramm
wie ein Kesselflicker. Geht natürlich nicht, weil, Du kannst ja noch nicht nach Hause wegen Verdacht auf Weichei.
Was also dann? Pausen machen!
Dafür sind in der Regel zwei Sachen vorgesehen: Bratwurstfressen und Tanzen.

1.: Bratwurstfressen

Vorteil: an der Bude gibt’s kein Jägermeister. Da bist Du also ne Zeit lang sicher vor der Alkoholvergiftung durch Andere. Nu sind die Bratwurststände auf Dorffesten immer so konzipiert, dass die Nachfrage immer größer ist als das Angebot. In der Bude arbeiten auch meistens Fachkräfte, denen man beim Grillen
die Schuhe besohlen kann. Einzige Qualifikation: sie können mit einem Sauerstoffanteil in der Luft von unter 1 % überleben, deswegen wirken sie auch so scheintot. Nu sagt der Laie: wat’n Scheiß, das könnte man doch viel besser organisieren: Zackzack kämen die Riemen übern Tresen.
Falsch: die mickrigen Bratwurstbuden mit den Untoten am Grill stehen da nicht aus Versehen, sondern absichtlich. Hier kann man Asyl von der Sauferei beantragen und je länger man auf den verkohlten Prengel warten muss, desto größer die Überlebenschance.

2.: Tanzen
Im Vergleich zu Bratwurstfressen natürlich die schlechtere Wahl, weil anstrengend und mit Frauen. Aber irgendwann geht halt kein Riemen mehr rein in den Pansen und Du musst in den sauren Apfel beißen. Also zack, einen Rochen von den Bänken gerissen und irgendwie bescheuerte Bewegungen machen. Wenn Du Glück hast, spielt die Kapelle mehr als zwei Stücke und Du kannst Dir ein paar Bier aus den Rippen schwitzen. Hast Du Pech, kommt sofort nach dem ersten Stück der Thekenmarsch und Du stehst wieder da, von wo Du gerade geflohen bist.

3.: Sektbar
Eine richtig gruselige Bude, quasi die Abferkelbox im Festzelt. Hier iss es so voll und eng, hier bleibst Du auch noch stehen, wenn’s eigentlich nicht mehr geht. Es soll schon Kriegsverletzte gegeben haben, denen hat man in der Sektbar beide Beinprothesen geklaut und sie haben’s nicht gemerkt. Doch der Preis, den Du für die Stehhilfe zahlst ist hoch: Du musst Sekt saufen aus so mickrigen Blumenvasen, die man von der Spermaprobe beim Urologen kennt. Ziemlich eklig alles.
Wenn’s keine Sektbar gibt, gibt’s meist ne Cocktailbar:
Cocktail heißt im Zelt aber nicht Caipirinhia oder Margarita sondern Cola / Korn oder Korn mit Cola.
Also vorsichtig: hier kann’s ganz schnell zu Ende gehen. Eine Alternative für den ganz schnellen Weg ins Nirwana ist noch der Zaubertrank Korea. Vom Preis-
Leistungsverhältnis her immer noch ne reelle Sache. So besäuft sich der kritische Verbraucher und hat es ruckzuck geschafft.
Doch bevor Du nach Hause darfst kommt noch ein ganz wichtiger Punkt, nämlich…

4.: Kotzen
Klingt scheiße, Du wirst aber dankbar sein, wenn Dein Körper Dir dieses Geschenk bereitet. Du hast Platz für neue Bratwürste und vielleicht sogar Glück, dass Du die letzten zwanzig Bier noch erwischst, bevor sie Dein Gehirn erreicht haben. Der Profi jedenfalls kotzt oft und gern.

So, jetzt wären wir auch schon beim Nachhause gehen.
Haha! Wenn Du aber den Zeitpunkt verpasst hast und kommst vom Pissen oder Bratwurstkotzen wieder ins Zelt und es sind bloß noch zwanzig Mann übrig,
Ätsch: Arschkarte gezogen. Denn jetzt heißt es:

5.: Die Letzten
Ab jetzt geht es um so spannende Sachen wie Fassaussaufen! es ist immer mehr drin als Du denkst! Oder Absacker trinken. Wenn’s ein Jägermeister ist kannst Du Dir gleich den Umweg über den Notarzt sparen und den Bestatter anrufen. Jeder passt jetzt auf, dass keiner heimlich abhaut. Die Ersten sacken einfach so vor der Theke zusammen, damit sie jedenfalls nicht noch mehr saufen müssen. Vorteil dieser Phase des Dorffestes: Du musst nicht mehr extra nach draußen latschen für Pissen und Kotzen: geht jetzt alles vor Ort.

6.: Nach Hause
Fällt aus. Mach Dir keine Illusionen: Alleine schaffst Du es nicht mehr, Taxis gibt’s nicht auf dem Land und wenn würden sie Dich nicht mitnehmen. Deine Frau kommt nicht um Dich zu holen, die ist froh, dass dieses Wrack nicht in der Wohnung liegt und der Gestank in die Möbel zieht. Was bleibt ist…

7.: Der Morgen danach
Die ersten Sonnenstrahlen brechen durch die Ritzen in der Festzeltplane. Du wirst wach von einem Zungenkuss wie Du ihn noch nie in Deinem Leben gekriegt hast. Leidenschaftlich küsst Du zurück. Dann machst Du Deine verklebten Augen auf und blickst in das fröhliche Gesicht des zottigen Köters von dem Zeltfritzen. Und mit einem eigenen Beitrag zum Thema Würfelhusten fängt der Tag wieder an. Dein Kopf fühlt sich an wie nach einem Steckschuss.
Jetzt hilft nur noch:
Stützbier bis die Maschine wieder halbwegs normal läuft …

Fußballkritik

am 06. Dezember 2009 unter Allgemein, Fussball - contra, Humor, Sport abgelegt

Das ich Fußball nicht gerade berauschend finde, ist kein großes Geheimnis.
Hier hab ich nun Platz um mir Luft zu machen und das beste daran, IHR KÖNNT NIX DAGEGEN MACHEN! :)

Los geht`s:

die SPIELER:
Wenn ich das richtig verstehe, muss ich aus einem dritte Welt Land kommen, kein Deutsch sprechen, Barfuss ein Zebra fangen können und nach Möglichkeit so hinfallen und bitterlich weinen/ jammern können, damit ein Verein Millionen hinblättert um mich als Ballakrobaten zu verpflichten? Nachtrag: Man(n) sollte schon ein bisschen homoerotisch angehaucht sein, damit man sich beim verschwitzten Gruppengekuschel nach einem geglückten Schuss auf das gegnerische Tor nicht allzusehr ekelt.

der SCHIRI: (Jaha, ALLE Fans wissen wo sein Fahrrad/ Mofa/ Auto/ Moped/ Hund/ Katze/ Maus steht)
Mit 2 bunten Kärtchen und ner Trillerpfeife bewaffnet, steht der Hannes mitten im grün mit seiner kurzen schwarzen Tracht. Je nach Zuzahlung der örtlichen Wettbüros, gibt er sein bestes um das Spiel mehr oder weniger gerecht am laufen zu halten. Kleinere Fouls und “andenhosenziehen” wird da schnell mal übersehen. Man will ja nicht allzu zimperlich sein. Außerdem hat Sergej vom Wettbüro den Überweisungsschein schon ausgefüllt ;)

der BALL:
man man man, um was wird nicht alles ne Wissenschaft gemacht, aber dass man sich um die Aerodynamik/ Rückprall/ Druckverlust/ Rundheit etc. eines mit Luft gefüllten Lederfetzens Gedanken macht? Muss es uns gut gehen. In Niederuganda verhungern Kinder, aber wir wissen, das der Ball bei einer Temperatur von 20 °C ± 2 °C und einer relativen Feuchtigkeit von 65 % ± 5 % gelagert und mit Luft auf 0,8 ± 0,005 bar aufgeblasen ist, am besten Form und Größe hält.

der FAN:
Ich unterscheide da in die Kategorien: a) der Papa, der mal mit seinen Kumpels raus iss, um gemütlich n Bierchen zu zischen und ein paar schweinische Witze beim kicken zu reissen. b) den echten Fan, der seinem Club treu ist und quer durch die Republik sich alle Spiele (natürlich immer vor Ort) ansieht. und c) den (nicht immer) Glatzköpfigen Vollspacko, dessen Eltern meist Geschwister sind. Der sich nach dem leeren eines Krombacher Ranadalepacks und wahlweise ner Flasche Dornkaat und/ oder ner anderen günstigen Tankstellenalternative nur noch gröhlend und mit nem Vierkantholz auszudrücken weiß.

das Spiel:
2 mal 45 Minuten hecheln 22 überbezahlte Hinterhofkicker dem Ball hinterher und geben dabei ihr Bestes um ihre metrosexuell, angepassten, Werbekörper nicht allzusehr zu schinden und wenn doch stehen am Spielfeldrand immer ein paar Sanis bereit, die im Falle der Überbelastung/ eines Sturzes die Mama ersetzen. Sollte das Gejubel der Fans nicht ausreichen um den Helden zu feiern, der mit einem verstauchten Knöchel vom Platz getragen wird, gibt´s ja immer noch die Enkesche-Lösung Möglichkeit des Ruhesstands mit Mitte 20 :)

Fussball ist schon ein hartes Geschäft… :)

Hallo Welt…

am 06. Dezember 2009 unter Allgemein abgelegt

Willkommen auf der ersten Seite von WENNICHINDERPAUSE.com!

Wir arbeiten mit Hochtouren an den Inhalten.

Gruß
netzbetreuer

Chat room Reality


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